Dieser Artikel hilft, die richtige Sitzposition für die Mediation zu finden.
Denkt man an Mediation, so sieht man meist einen schlanken, durchtrainierten Menschen kreuzbeinig oder im Lotus Sitz regungslos verharrenden Menschen in einer bezaubernden, mysthisch anheimenden Umgebung vor dem inneren Auge.
Betrachtet man sich dann selbst und die unaufgeräumte Bude, so mag die Kluft zwischen “Soll” und “Ist” Zustand zu groß erscheinen, als das man wirklich “richtige” Meditation praktizieren könnte.
Ein ordentlicher, gemütlicher Raum schadet nicht, auch ist der kreubeinige Sitz nicht das verkehrteste, allerdings geht es bei der Meditation darum, die Ruhe und die Stille zu genießen, das geht nicht, wenn der Rücken schmerzt, oder die Beine einschlafen.
Als Regel gilt: “Die Sitzhaltung sollte ruhig und angenehm sein“, nach Patanjali, sei es nun ein Sessel, Stuhl, Meditationsbänkchen, Kissen etc.
Viele Anregungen finden sich z.b. hier:
http://www.yoga-vidya.de/Asana_Uebungsplaene/Meditation-sitz.html
Wichtig ist, sich nicht von falschen Vorstellungen über die richtige Sitzhaltung abbringen zu lassen, lieber ne halbe Stunde im Sessel meditieren, als überhaupt nicht im Schneidersitz, weils weh tut.
In diesem Artikel zeige ich eine Methode, wie du es schaffst, die Gedanken zur Ruhe zu bringen.
Eine der wichtigsten Fähikgeiten, die wir lernen können besteht in der Meditation.
Einfach mal ne halbe Stunde dasitzen und nichts tun, nichtmal denken.
Wer sich darin versucht, wird bald feststellen, dass ständig neue Gedanken kommen und gehen, wie sie lustig sind.
Zu Beginn der Praxis mag das nicht viel ausmachen, geht es zu Anfang erst darum, einfach mal längere Zeit still zu sitzen, um sich daran zu gewöhnen. Wenn das gut klappt, geht es daran, die Gedanken abzuschalten.
Ich bin wie folgt vorgegangen:
- Grundsätzlich erstmal verfolgen, welche Gedanken so daherkommen.
- Diese dann kommentieren, und ein bischen ins lächerliche ziehen
- Diese und noch viel mehr erwarten
- Aktiv Gedanken produzieren
Das sieht dann so in etwa aus:
….das Auto dürfte mal wieder sauber gemacht werden…
Oh, super, jetzt sitz ich hier, versuche eins mit dem Unendlichem zu werden, und mir fällt nichts besseres ein, als dass das Auto sauber gemacht werden sollte, spitze!
Jetzt müssen wir aber unbedingt noch darüber nachdenken, ob wir noch Zahnpasta brauchen und wieviel Katzenfutter im Haus ist, nicht zu vergessen, dass Oma nächsten Monat Geburtstag hat, und heuer auch schon wieder Weihnachten ist….
So, jetzt fällt mir nichts mehr ein, bitte sofort den nächsten Gedanken liefern, ich warte so lange.
…

Du kannst Dir auch noch einen kleinen Helfer “installieren”, ich stelle mir vor, ein kleines Gnömlein stellt diese Fragen, kommentiert, bewertet und wartet auf den nächsten Gedanken, am besten noch mit der nervigsten Stimme, die man sich vorstellen kann, einfach mal eine beliebige Kindersendung angucken, dort findet man genug Inspiration.
Der kleine Kerl ist sehr praktisch, schon nach kurzer “Einarbeitungszeit” versieht er seinen Dienst im Hintergrund, und du kannst dich in Ruhe auf die Meditation konzentrieren.
Viel Spass beim ausprobieren, und wie immer:
Kommentare erwünscht!
Ich bin, mal wieder, mit einer Gruppe Menschen zusammengeraten, die ich schon seit langer Zeit kenne, nicht persönlich, aber ich hab mir ein genaues Bild von Ihnen gemacht.
Sie sind:
- Naiv
- Selbstherrlich
- Uneinsichtig
- Überheblich
- Arrogant
- Dumm
- und vieles mehr
- Manche sogar alles in einer Person!
Nun könnte man sagen, lass die Idioten einfach in Ruhe, sollen die Ihr Ding machen und mach du deins. Gut, hab ich probiert, klappt auch ganz gut, ABER:
Es gibt einen Weltanschaulichen Ansatz, der besagt, dass ALLES, was geschieht aus einem bestimmtem Grund passiert, es gibt keine Zufälle. Ich bin zwar vom Urknall ebenso überzeugt, wie von der Evolutionstheorie, allerdings probiere ich gern mal den einen oder alternativen Ansatz aus, um zu sehen, was wäre, wenn das wahr wäre.
Eine weitere Weltanschauung besagt, dass ALLES, was in unser Leben tritt da ist, weil WIR es angezogen haben, “Resonanzgesetz”, “Law of Attraction” oder einfach “Gesetz der Anziehung”.
In Resonanz zu stehen bedeutet, selbst so zu sein wie das, was man anzieht.
Sehen wir mal, was wäre, wenn das wahr ist:
Wenn ich mich nun über diese Leute ärgere, dann ärgere ich mich im Grunde über mich selbst, über Eigenschaften, die ich auch an mir nicht mag: “Wie kann denn ein anderer es wagen, so zu sein, wie ich bin, aber nicht sein will!”, und sie sind da, damit ich das begreife.
Somit hat der Ärger etwas gutes, wenn er einem dazu bringt, über sich selbst nachzudenken.
Und wenn es das Gesetz nicht gibt?
Dann sollte man sich klarmachen, dass es Zeitverschwendung ist, sich zu ärgern, denn der andere merkt davon in der Regel nichts.
Worüber ärgerst Du dich? Kommentare gern gesehen
In meinem vorletzten Blog Eintrag ging es ja darum, dass ich keine Lust zu nix habe, sozusagen “Unmotiviert” bin.
Was ist Motivation überhaupt?
Ich meine jetzt nicht im Sinne der Motivationsindustrie, wenn es um Zielerreichung etc. geht, sondern was lässt uns z.b. Dinge tun, die wir besser nicht tun sollten, oder Dinge unterlassen, die wir tun sollten.
Ich war z.b lange Jahre Raucher, mich hat nie jemand dazu ermuntern müssen, dass ich mir eine anzünde, eher im Gegenteil. Ebenso war es mit Alkohol, und ist es nach wie vor noch mit dem Essen ;o)
Nüchtern betrachtet wissen wir ja genau, was zu tun ist, und was nicht, aber kontrollieren können wir es nicht, höchstens mal für kurze Zeit, wenn wir mal nicht rauchen dürfen, oder nüchtern bleiben müssen, aber auf lange Sicht – keine Chance.
Aber es geht doch, das Rauchen hab ich mir abgewöhnt, es ist auch kein Gefühl des Verzichtens dabei, die Motivation ist weg.
Ich muss mich weder beherrschen, noch macht es mir irgendwas aus, wenn in meiner Umgebung geraucht wird (abgesehen davon, dass es übel stinkt) aber es kam mir nie sowas wie “jetzt will ich auch eine” in den Sinn.
Eben so beim Alkohol, sowas trink ich eigentlich überhaupt nicht mehr, höchstens mal nen Pflaumenlikör beim Asiaten zum Essen, vielleicht 1x im Monat, aber sonst – nix.
Nun zur Angst
Wenn uns die Motivation dazu bringt, etwas zu tun, dann hält uns die Angst davon ab, etwas zu tun.
Fazit:
Diese beiden “Kräfte” richtig eingesetzt, könnte uns doch erheblich weiter bringen oder?
Vielleicht ist der Begriff “Angst” nicht der richtige, eventuell wäre “Unlust” besser. Man stelle sich vor, wir hätten alle keine Lust mehr, das Falsche zu tun, und hätten nur noch Freude daran, was uns und unsere Mitmenschen weiterbringt, ohne dass wir uns dazu zwingen müssten.
Wenn jemand weiß, wie es geht, bitte hier nen Kommentar hinterlassen ;o) Ich forsche derweil auch weiter.
Ich frag mich dann schon mal gern, warum sowas NIE bei mir vor der Haustür passiert:

Schneekatastrophe durch Tief "Daisy" am 09.01.2010
Ich hab mir ja schon vor langer Zeit das tägliche Zeitungslesen abgewöhnt, bzw. ich hab mir das noch nie so richtig betrieben. Die wichtigen Dinge erfährt man ohnehin, 99,9% von dem was drinsteht ist irrelevant für mich persönlich, und auf Massenbeeinflussung kann ich gerne verzichten.
Bitte schreibt einen Kommentar, wenn bei Euch das eingetreten ist, was die Medien prophezeit haben, oder was Ihr ganz allgemein zu dieser Panikmache sagt.
Die Weihnachtsdepression
Derzeit ist es ja wieder ganz schlimm bei mir.
Irgendwie fehlt mir jeglicher Antrieb, möchte am liebsten einfach nur dasitzen und meine Ruhe haben. Vielleicht nennt man diese Zeit deshalb die “Staade Zeit”.
Nichteinmal die 7 Dinge Technik aus dem letzen Blogeintrag bring ich fertig, bzw. 3 der Dinge vom Montag sind immer noch offen….
So, genug gejammert, wünsche allen meinen Lesern und Twitter Followern eine schöne Weihnachtsszeit, vielleicht kann ich mich ja auch noch irgndwie zur Besinnlichkeit aufraffen…
Nur 7 Aufgaben -- mehr Fokus -- mehr erreichen
Wenn wir uns viele Dinge merken müssen, passiert es, so sagen Fachleute, dass uns unser Gehirn ständig an die Dinge erinnern will, und wir müssen dann jederzeit erneut entscheidn, ob die Aufgabe jetzt zu erledigen ist, oder nicht.
Abhilfe schafft hier das Aufschreiben der Tätigkeiten, die zu tun sind, wenn Sie mal wieder nicht wissen, wo ihnen der Kopf steht, sie keine Ahnung haben, wie sie das alles schaffen sollen, setzen Sie sich hin, und schreiben sie mal alles auf, was zu tun ist, sie werden überrascht sein, wie wenig das tatsächlich ist.
Beispiel: Sie müssen eine Präsentation fertig machen, das Meeting organisieren, den Kunden Müller noch ein Angebot schicken, dabei überlegen Sie, ob sie die Präsentation am besten vorher oder nachher machen, wobei das Meeting ja eigentlich nicht so wichtig ist, das hat Zeit is nächste Woche, obwohl, wenn Sie dem Müller erst das Angebot nach dem Meeting unterbreiten, könnten Sie im Meeting noch ein paar Details klären, also sollte die Präsentation doch erst gemacht werden, nun, andererseits, wartet der Müller schon auf sein Angebot, hm, ganz schön viel zu tun, erstmal nen Kaffee trinken und eine Rauchen, aber ich sollte wirklich mit der Präsentation anfangen, den Müller darf ich auch nicht vergessen, oh mein Gott, das Meeting ist ja auch noch…
Sie kennen das sicherlich in dieser oder ähnlcher Form, ständig ein hin und her überlegen.
Wenn Sie nun hergehen, und sich die Aufgaben einfach aufschreiben, dann ist es übersichtlich, und erstaunlich wenig:
- Meeting organisieren
- Müller Angebot machen
- Präsentation vorbereiten
Dann lehnen Sie sich zurück, trinken Kaffe, rauchen eine (obwohl das nicht so gesund ist ;o) und entscheiden, was Sie zuerst machen.
Vor Ihrem Geistigem Auge wird nun vermutlich eine Liste mit 1000en Dingen auftauchen, oh jeh, werden Sie denken, ich hab soviel zu tun, da hab ich nicht auch noch die Zeit, Listen zu schreiben.
Das ist eben der Fehler, und hier ist die Abhilfe:
Schreiben Sie nur die 7 Dinge auf, die wichtig sind, und die Sie heute erledigt haben möchten, nicht mehr und nicht weniger!
Aufmerksam wurde ich auf die Technik durch Markus Dan, der diese in seinem Blog vorstellte:
http://markusdan.wordpress.com
Und hier das Video bei Youtube
Ich habe hier ein kleines PDF kreiert, mit dem Sie ganz bequem einen To Do Block für eine Woche mit 7 Aufgaben pro Tag ausdrucken können:
Das Blatt dann einmal längs falten, und dann die einzelnen “Seiten” nach vorne und hinten klappen.
Viel Spass und viel Erfolg
Wofür ist Angst gut?
Angst hindert uns, Dummheiten zu begehen -- das ist gut.
Leider hindert uns die Angst auch manchmal, das richtige zu tun -- das ist schlecht.
Um Dummheiten zu vermeiden, sollte uns aber der bewußte Verstand ausreichen, um im Zoo nicht in einen Tigerkäfig zu klettern benötigt es keine Angst.
Andererseits hat es schon was für sich, wenn die Angst kurzzeitig die Kontrolle übernimmt, und so langes überlegen in einer akuten Gefahrensituation eleminiert -- hm, was soll man nochmal machen, wenn sich eine riesige Flutwelle nähert … achja, wegrennen!
Phobie oder nur Angst?
Bei Phobien, und darum geht es mir heute, scheint da irgendwas durcheinander geraten zu sein. Bei der Spinnenangst (welche ich seit meiner Kindheit hatte) beispielsweise ist es so, dass man zwar vom bewußten Verstand her weiß, dass eine Hausspinne völlig harmlos ist, der Anblick an sich löst aber derart heftige Reaktionen aus, dass mit Logik da nicht viel zu machen ist. Das geht irgendwie am Bewußtsein vorbei, und man ist vollkomen machtlos. ZumVergleich, voriges Jahr haben wir unsere Satelitenanlage modernisiert (Digital) und dazu war es notwendig aufs Dach zu klettern, und die Schüssel nebst anderer Gerätschaften auszutauschen. Nach ein paar Minuten auf dem Dach war die Angst komplett weg, ein mulmiges Gefühl hatte ich Anfangs schon, die Höhe löste aber keine Panik aus.
Behandlung…
Tragischerweise werden Phobien auch nach diesem Schema behandelt, nennt sich dann “Verhaltens-” und “Konfrontationstherapie”
Ich zitiere aus Wikipedia:
Wichtig dabei ist das Durchhalten, also das Durchleben der Angstsituation, etwa um danach feststellen zu können: so schlimm war es doch gar nicht. Durch ein Ausweichen kann die Phobie noch verstärkt werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Arachnophobie#Behandlung
Das muss doch einfacher auch gehen!
Na herzlichen Glückwunsch, ich hab mal im Fernsehen so eine Behandlung gesehen, da hat der “Therapeut” eine Spinnenhaut in der Hand, redet zwei Stunden auf den Patienten ein, nähert sich langsam, bis sich dieser traut, die Haut anzufassen, dann kommt die echte Spinne und es dauert nochmal 2 Stunden…(Therapeuten werden vermutlich nicht nach Erfolg, sondern nach Stunden bezahlt…)
Wer es schneller vor allem ohne zu leiden haben will, dem empfehle ich die Handflächentherapie, hier ist das Video:
Zum nachlesen auf der Webseite von Hans-Peter Zimmermann: http://www.hpz.com/handtherapie.html
Das reicht aus, um einen relativ vernünftigen Umgang mit dem Phobieauslöser zu erreichen, man fällt z.b. nicht mehr halbtod um, wenn man beim Griff hinter den Schrank versehentlich in ein Spinnenetz fasst oder man sonst irgendwie unfreiwillig konfrontiert wird.
Überkompensation
Das alles war für mich nach der Selbstbehandlung kein Problem mehr, aber ein kleiner Rest Phobie war da noch. Ich hab mich dann im Internet ein wenig umgeschaut, über Spinnen im Allgmeinen, und bin dann auf Vogelspinnen aufmerksam geworden, diese haben mich ja schon immer fasziniert, aber die Phobie stand im Wege.
Besonders die Mexikanische Rotknievogelspinne (brachypelma smithi) hat es mir angetan, wunderschön, und vor allem sehr gutmütig.
In einem Zoofachgeschäft entdeckte ich dann den kleinen Kerl:

brachypelma smithi - Mexikanische Rotknie Vogelspinne
Nach intensiver Beratung entschloss ich mich dann, das Tier zu kaufen, inkl. Futtertiere, Terrarium, Fachliteratur und Meßinstrumenten. Zuhause angekommen wurde dann erstaml das Terrarium eingerichtet, und, die Spinne samt Transportbox hineingelegt, anfassen war UNMÖGLICH. Nicht, dass ich es nicht versucht hätte, aber soald ic h näherte fing die Spinne an zu “bombardieren”, ein Verteidigungsverhalten, sie schleudert dabei mit den Hinterbeinen sogenannte Brennhaare auf den vermeintlichen Gegner (mich), diese sollen beim Einatmen ganz schön heftige Beschwerden auslösen, ausserdem ist die nächste Stufe dann zubeißen, und darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Also beliess ich es dabei, die Spinne samt geöffneter Transportbox im Terrarium zu lassen.

brachypelma smithi - Mexikanische Rotknie Vogelspinne in Heimchenbox
Ich liess der Spinne dann ein paar Tage ihre Ruhe, damit sie sich eingewöhnen konnte, bis ich ihr dann ein größeres Terrarium kaufte, welches zwar nicht unbedingt nötig war (Spinnen brauchen sehr wenig Platz) aber schöner aussieht. Diesmal wollte ich sie aber mit der Hand umsetzen, leider zeigte sie wieder das typische Verteidigungsverhalten, was mich an weitem vorgehen hinderte. Im Internet las ich dann, dass die Spinnen oft sehr unterschiedliche Charaktereigenschaften haben können, manche sind agressiver, andere nicht, ich wollte mich schon damit abfinden…
Nun aber gründlich, die Angst muss weg
Irgendwie spielte auch noch bei mir die Angst eine große Rolle, ich befürchtete, Panik zu bekommen und die Spinne zu verletzen, ja, davor hatte ich immer noch Angst, nicht vor der Spinne, sondern davor, wie ich reagieren würde.
Ich wendete also auf diese Angst die sogenannten “emotional freedom technique” kurz EFT an (dabei spricht man die Angst aus, und beklopft verschiedene sogenannte “Meridianpunkte”, nach wenigen Durchgängen ist die Angst dann verschwunden, so auch bei mir.
Was dann geschah ist fast unglaublich, ich konnte die Spinne problemlos in die Hand nehemen, keine Drohhaltung, kein Bomadieren, nichts, sie krabbelte auf meinem Arm umher und ich freute mich wie ein Schneekönig.
Wer EFT lernen möchte, dem empfehle ich folgende Webseite:
Dort gibt es viele Gratis Texte, das kostenlose EFT Handbuch zum Download, viele Weiterführende Texte etc. Auch auf Youtube finden sich viele Videos zum Thema EFT
Geschafft:
Hier ist noch der Beweis, dass ich meine Phobie auch tatsächlich überwunden habe:
Es gibt noch ein paar Aspekte, die ich in einem der nächsten Blogs zum Thema Angst noch ausführlicher behandeln möchte, bis dann.

Aschenbecher
Heute auf dem Dachboden entdeckte ich meinen kleinen blauen Aschenbecher, der mich an frühere Zeiten erinnerte.
Ja, ich habe geraucht, ist zwar nun schon ein paar Jahre her (3 oder 4) aber ich erinner mich noch gut daran, wie gerne ich den Blauen Dunst eingeatmet habe.
Den Aschenbecher habe ich aufgestellt, als ich mal aufgeräumt habe, um die Kippe abzulegen, wenn ich mal beide Hände frei haben musste.
Nüchtern betrachtet ist Rauchen so ziemlich das dümmste, was Mensch überhaupt tun kann:
- es kostet viel Geld
- Man stinkt (ja, als Raucher merkt man das nicht)
- Man wartet ständig auf die nächste Gelegenheit, eine durchzuziehen
- Von den gesundheitlichen Aspekten will ich gar nicht erst anfangen…
Der einzig positive Effekt ist vielleicht der Soziale Kontakt, wenn man mit einer Handvoll gleichgesinnter draussen steht, weil im Gebäude Rauchverbot herrscht.
Aber sonst?
Die emotionalen Aspekte überwiegen die praktischen wohl um ein vielfaches, denn sonst gäbe es keine Raucher.
Was genau das Nikotin im Gehirn/in der Psyche anstellt, darüber gibt es einige Bücher, ganz besonders kann ich hier das allbekannte Buch: “Allan Carr – Endlich Nichtraucher” empfehlen, das gibs zum Preis einer Schachtel Zigaretten im Buchhandel.
Ein paar Tipps aus meiner Erfahrung:
- Nicht aufhören, weil man muss, sei es wegen Partner oder sonstigem (Gesundheit etc.) Die Entscheidung muss aus der Vernunft heraus getroffen werden, nicht aus Angst vor irgendwelchen Konsequenzen, das erzeugt Stress und Stress ist einer der Hauptgründe, warum man zur Zigarette greift.
- Tief durchatmen – Wir Europäer atmen zu wenig tief, von den Ureinwohner Hawaiis wurden wir sogar “Atemlose genannt. Nur beim Rauchen füllen wir unsere Lungen richtig. Einfach mal ausprobieren, wenn irgendwo nicht geraucht werden darf, und das Verlangen zu groß wird, einfach TIEF durchatmen, und die Lust eine Kippe wird rapide sinken.
- Erkenntnis darüber, dass Rauchen nichts positives hat, es aber auch nicht verurteilen. Es ist weder gut noch schlecht, es ist einfach.
- Die emotionalen Aspekte Auflösen, z.b. durch EFT (TM) oder sonstige Techniken. Bei mir war es z.b. so, dass ich mich sehr stark mit dem Rauchen identifiziert habe, Rauchen war ein Teil meiner Persönlichkeit geworden, und das ist, so blödsinnig es sich anhört, nicht zu unterschätzen.
Bitte schreibt Kommentare, wenn Ihr Fragen oder Anmerkungen zum Thema habt!
Je älter wir werden, umso schwerer fällt es uns, neue Dinge zu erlernen, wobei es weniger darum geht, dass wir es nicht mehr könnten, sondern eher, dass wir es nicht wollen, bzw. uns nicht zutrauen, dass wir es lernen können.
Noch bevor wir wirklich loslegen zu lernen, sehen wir uns das fertige an, und denken: “oh mei, is des viel.”
Neulich fragte mich ein guter Freund, ob wir nicht zusammen Squash spielen könnten, ich hab mir das zwar öfters angesehen, fand es aber ziemlich anstrengend, wenn nicht gar kompliziert, da in dem Würfel einem Ball nachzulaufen.
Ich lies mich also doch überreden, und absolvierte die erste Stunde:
- Erstmal ging es darum, überhaupt den Ball zu treffen
- Dann musste er so geschlagen werden, dass er nicht in die verbotenen Bereiche hüpft
- Anschließend lernte ich abzuschätzen, wo der Ball landen wird, abhängig davon, wie kräftig mein Bekannter draufhaut
- Weiters lernte ich, wie ich den Ball schlagen muss, damit ihn mein Bekannter nicht mehr erwischt ;o)
- Auch der Körper muss sich erst noch an das neue Spiel gewöhnen, Muskelkater eingschlossen.
Man sieht also, es ist eine ganze Menge zu lernen, sogar bei einer relativ einfachen Sportart wie Squash (ich mein jetzt im Gegensatz zu diversen Mannschaftssportarten), aber dennoch lässt sich alles lernen, wenn man nur langsam Schritt für Schritt vorgeht.
Vom Einfachen zum Schweren, erst den Ball treffen, dann lernen, wo er auftreffen soll usw.
