Der kinesiologische Muskeltest zeigt reproduzierbar, wie uns Unwahrheiten körperlich schwächen können.
Was ist der kinesiologische Muskeltest?
Bevor ich lange erkläre, machen Sie den Muskeltest doch einfach, das geht so:
- Sie bilden aus Daumen und Zeigefinger einer Hand einen Ring
- Sie greifen mit Daumen und Zeigefinger der anderen Hand in den ersten Ring, und bilden so eine Kette, bzw. Sie verhakten die Finger ineinander.
- Nun stellen Sie eine wahre Behauptung auf, zb. sagen Sie: “Mein Name ist (Ihr Name)!”
- jetzt versuchen Sie, Ihre ineinander verhakten Hände zu trennen, während Sie Daumen und Zeigefinger beider Hände so fest sie können aufeinander pressen.
- Sie werden feststellen, dass es sehr sehr schwer ist, die Finger auseinander zu ziehen.
Sie haben nun via Muskeltest festgestellt, wie stark sie sind, wenn sie wahre Behauptungen aufstellen, kommen wir nun zum Gegenteil:
- Verhaken Sie nun wieder beide Hände ineinander, wie eben
- Sagen Sie: “Mein Name ist Rupelstilzchen” und versuchen Sie erneut, die Hände auseinander zu ziehen
- Es wird Ihnen nun deutlich leichter fallen, da sie viel weniger Kraft in Daumen und Zeigefinger haben als vorher.
Was beweist uns nun der Muskeltest?
Wenn Sie ihren echten Namen sagen, dann glauben Sie, dass dies auch Ihr Name ist, Ihr Bewußtsein und Unterbewußtsein stimmen überein, man könnte sagen, die “Energien können fließen” wenn man so will.
Ihr Name dient in diesem Test nur der Demonstration, ich hoffe doch dass Sie selbst wissen, wie Sie heißen, dafür braucht kein Mensch den Muskeltest verwenden.
Es gibt durchaus Lebensbereiche, in denen Ihr Unterbewußtsein ganz andere Vorstellungen hat, als Ihr Bewußtsein.
Wenn Sie sich mit irgendwelchen Problemen konfrontiert sehen, dann deutet dies darauf hin, dass Ihr Bewußtsein das eine, Ihr Unterbewußtsein aber etwas ganz anderes im Schilde führt.
Wenn Sie z.b. Rauchen, und schon lange damit aufhören möchten, dann machen Sie den Test: “Ich will mit dem Rauchen aufhören” Es würde mich sehr überraschen, wenn Sie als Raucher hier stark – d.h. sie bekommen die Finger nicht auseinander- testen würden.
Es gibt eine sehr schöne Metapher, und zwar die eines Elefanten und eines Reiters. Der Reiter entspricht in diesem Bild Ihrem Bewußten Verstand, der Elefant jedoch ist das Unterbewußtsein, welches im Vergleich riesig ist.*
Der Muskeltest als Navigationshilfe
Der Muskeltest zeitg uns also, wohin unser Unterbewußtsein marschiert, um nochmal bei der “Elefant/Reiter” Metapher zu bleiben. Wie uns dieses Bild zeigt, wäre es für einen Menschen, den Reiter zielmich Hoffnungslos, mit dem riesigen Elefanten ein Kräftemessen zu veranstalten, also mit Gewalt den Elefanten bzw. das Unterbewußtsein dazu zu bewegen, eine andere Richtung einzuschlagen.
Akzeptieren, um zu Verändern
Da wir mit mit bewußter Anstrengung allenfalls kurzfristige Erfolge erzielen ist es weitaus sinnvoller, die Dinge erstmal zu aktzeptieren, so wie sie sind. Ich kann mir vorstellen, dass Ihnen jetzt allerhand Gedanken durch den Kopf schießen wie: “man kann sich ja nicht alles gefallen lassen ” oder ” wer nicht kämpft hat schon verloren” usw., das ist auch vollkommen legitim. Mein Ansatz ist jedoch folgender: Wenn unser Unterbewußtsein irgendetwas für Richtig hält, dann können wir erstmal nichts dagegen tun, uns fehlt die Ausdauer, die Kraft und das Durchhaltevermögen. Jeder Versuch, dies zu ändern schwächt uns, das zeigt schon allein der Muskeltest, wenn wir das falsche denken, werden wir schwach, und falsch verstehe ich im Sinne von “nicht der Realität entsprechend”
Passen Sie also zuerst Ihr denken der Realität an, hierzu kann ich “the Work” von Byron Katie mehr als empfehlen, ich verlinke hier der Einfachheit halber auf bereits verfasste Blog Artikel:
http://www.schumann-alexander.de/blog/2011/05/03/nochmal-die-wahrheit-auch-uber-geld/
http://www.schumann-alexander.de/blog/2011/01/21/die-wahrheit-bittesehr/
Und wie verändert sich nun etwas, wenn ich es akzeptiere?
Angenommen, sie denken sich “ich sollte nicht mehr Rauchen”, dann entspricht das nicht der Wirklichkeit, denn Sie rauchen ja. Da sich nun die Realität und Ihr Denken widersprechen, erzeutg dies Streß in Ihrem Körper, der Sie daszu veranlaßt, dass Sie noch mehr Rauchen, oder mit schlechtem Gewissen, denn Sie wissen ja genau, dass Sie nicht sollten ;o)
Wenn Sie nun hergehen, und sich denken: Ja, ich rauche, und ich bin vollkommen ok, so wie ich bin (eine Phrase aus dem EFT) dann gibt es keinen Streß mehr, und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie fortan entweder weniger rauche, oder Ihr Unterbewußtsein kein Verlangen mehr nach Zigaretten hat. Lesen Sie hierzu auch meinen Artikel: http://www.schumann-alexander.de/blog/2009/11/11/nur-noch-ein-blauer-dunst/
Diese Methode ist sehr kraftvoll, finden SIe also zuerst heraus, was Ihr Unterbewußtsein will, alzeptieren Sie dies, und dann erhalten Sie die nötige Stärke, dies auch ohne große Schwierigkeiten durchzuführen. Der kinesiologische Muskeltest dient Ihnen hier als Kompass.
* Der Vergleich mit dem Elefanten stammt aus dem Buch “Switch”.
Das Buch hat aber mit dem kinesiologischen Muskeltest nichts zu tun, aber den Vergleich mit dem UB fand ich mehr als passend.





