In meinem vorletzten Blog Eintrag ging es ja darum, dass ich keine Lust zu nix habe, sozusagen “Unmotiviert” bin.
Was ist Motivation überhaupt?
Ich meine jetzt nicht im Sinne der Motivationsindustrie, wenn es um Zielerreichung etc. geht, sondern was lässt uns z.b. Dinge tun, die wir besser nicht tun sollten, oder Dinge unterlassen, die wir tun sollten.
Ich war z.b lange Jahre Raucher, mich hat nie jemand dazu ermuntern müssen, dass ich mir eine anzünde, eher im Gegenteil. Ebenso war es mit Alkohol, und ist es nach wie vor noch mit dem Essen ;o)
Nüchtern betrachtet wissen wir ja genau, was zu tun ist, und was nicht, aber kontrollieren können wir es nicht, höchstens mal für kurze Zeit, wenn wir mal nicht rauchen dürfen, oder nüchtern bleiben müssen, aber auf lange Sicht – keine Chance.
Aber es geht doch, das Rauchen hab ich mir abgewöhnt, es ist auch kein Gefühl des Verzichtens dabei, die Motivation ist weg.
Ich muss mich weder beherrschen, noch macht es mir irgendwas aus, wenn in meiner Umgebung geraucht wird (abgesehen davon, dass es übel stinkt) aber es kam mir nie sowas wie “jetzt will ich auch eine” in den Sinn.
Eben so beim Alkohol, sowas trink ich eigentlich überhaupt nicht mehr, höchstens mal nen Pflaumenlikör beim Asiaten zum Essen, vielleicht 1x im Monat, aber sonst – nix.
Nun zur Angst
Wenn uns die Motivation dazu bringt, etwas zu tun, dann hält uns die Angst davon ab, etwas zu tun.
Fazit:
Diese beiden “Kräfte” richtig eingesetzt, könnte uns doch erheblich weiter bringen oder?
Vielleicht ist der Begriff “Angst” nicht der richtige, eventuell wäre “Unlust” besser. Man stelle sich vor, wir hätten alle keine Lust mehr, das Falsche zu tun, und hätten nur noch Freude daran, was uns und unsere Mitmenschen weiterbringt, ohne dass wir uns dazu zwingen müssten.
Wenn jemand weiß, wie es geht, bitte hier nen Kommentar hinterlassen ;o) Ich forsche derweil auch weiter.