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Aschenbecher

Aschenbecher

Heute auf dem Dachboden entdeckte ich meinen kleinen blauen Aschenbecher, der mich an frühere Zeiten erinnerte.

Ja, ich habe geraucht, ist zwar nun schon ein paar Jahre her (3 oder 4) aber ich erinner mich noch gut daran, wie gerne ich den Blauen Dunst eingeatmet habe.

Den Aschenbecher habe ich aufgestellt, als ich mal aufgeräumt habe, um die Kippe abzulegen, wenn ich mal beide Hände frei haben musste.

Nüchtern betrachtet ist Rauchen so ziemlich das dümmste, was Mensch überhaupt tun kann:

  • es kostet viel Geld
  • Man stinkt (ja, als Raucher merkt man das nicht)
  • Man wartet ständig auf die nächste Gelegenheit, eine durchzuziehen
  • Von den gesundheitlichen Aspekten will ich gar nicht erst anfangen…

Der einzig positive Effekt ist vielleicht der Soziale Kontakt, wenn man mit einer Handvoll gleichgesinnter draussen steht, weil im Gebäude Rauchverbot herrscht.

Aber sonst?

Die emotionalen Aspekte überwiegen die praktischen wohl um ein vielfaches, denn sonst gäbe es keine Raucher.

Was genau das Nikotin im Gehirn/in der Psyche anstellt, darüber gibt es einige Bücher, ganz besonders kann ich hier das allbekannte Buch: “Allan Carr – Endlich Nichtraucher” empfehlen, das gibs zum Preis einer Schachtel Zigaretten im Buchhandel.

Ein paar Tipps aus meiner Erfahrung:

  • Nicht aufhören, weil man muss, sei es wegen Partner oder sonstigem (Gesundheit etc.) Die Entscheidung muss aus der Vernunft heraus getroffen werden, nicht aus Angst vor irgendwelchen Konsequenzen, das erzeugt Stress und Stress ist einer der Hauptgründe, warum man zur Zigarette greift.
  • Tief durchatmen – Wir Europäer atmen zu wenig tief, von den Ureinwohner Hawaiis wurden wir sogar “Atemlose genannt. Nur beim Rauchen füllen wir unsere Lungen richtig. Einfach mal ausprobieren, wenn irgendwo nicht geraucht werden darf, und das Verlangen zu groß wird, einfach TIEF durchatmen, und die Lust eine Kippe wird rapide sinken.
  • Erkenntnis darüber, dass Rauchen nichts positives hat, es aber auch nicht verurteilen. Es ist weder gut noch schlecht, es ist einfach.
  • Die emotionalen Aspekte Auflösen, z.b. durch EFT (TM) oder sonstige Techniken. Bei mir war es z.b. so, dass ich mich sehr stark mit dem Rauchen identifiziert habe, Rauchen war ein Teil meiner Persönlichkeit geworden, und das ist, so blödsinnig es sich anhört, nicht zu unterschätzen.

Bitte schreibt Kommentare, wenn Ihr Fragen oder Anmerkungen zum Thema habt!



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